Inhaltsstoffe der Autovaccine

  • AutoColiVaccine: Inaktivierte patienteneigene Escherichia coli aus Faeces 
  • AtemwegsVaccine: Inaktivierte, patienteneigene Keime aus Nasensekret, Rachenabstrich oder Sputum (Staphylokokken, Haemophilus, andere) 
  • DermaVaccine: Inaktivierte, patienteneigene Keime aus Wundsekret, Wundabstrich, Abszess und Furunkel (Staphylokokken, Streptokokken, Candida, andere) 
  • IntestinalVaccine (Candida): Inaktivierte, patienteneigene Sprosspilze aus Faeces (Candida albicans, andere)
  • GynVaccine: Inaktivierte, patienteneigene Keime und Sprosspilze aus Vaginalabstrich (E. coli, E. faecalis, Candida spp., andere)
  • UroVaccine: Inaktivierte, patienteneigene Keime aus Urin (E. coli, Enterokokken) 
  • ParoVaccine: Inaktivierte patienteneigene Keime aus den Zahntaschen (Fusobacterium, Veillonella, Prevotella, andere) 
    Je nach Verdünnungsstufe sind die Bakterienbestandteile unterschiedlich konzentriert.
  • Sonstige Bestandteile: Isotonische Kochsalzlösung; Autovaccinen zur Injektion enthalten 0,35% Phenol (als Konservierungsmittel)
  • Anwendungsgebiete: Zur Regulierung körpereigener Abwehrkräfte, bei immer wiederkehrenden Infektionen (Infektionen der Atemwege, Entzündungen der Haut, im Mund-, Nasen-, Rachenraum und Mittelohr, Erkältungskrankheiten, bakterielle Infektionen der Harnwege und Geschlechtsorgane, Mykosen), bei Allergien, bei Störungen des Magen-Darmtraktes und im Rahmen einer Mikrobiologischen Therapie.
  • Gegenanzeigen: Auszehrung infolge bösartiger Erkrankungen. Bei Kindern unter 7 Jahren sollten orale Autovaccinen verwendet werden.
  • Nebenwirkungen: Autovaccinen sind im Allgemeinen sehr gut verträglich. In seltenen Fällen Allgemeinreaktionen wie grippeähnliche Symptome, Abgeschlagenheit oder Bauchbeschwerden. Sehr selten Hautreaktionen, Juckreiz, leichte Kreislaufbeschwerden und trockene Mundschleimhaut. Bei den Injektionsvaccinen kann es gelegentlich zu Rötungen, Schwellungen und/oder Schmerzen an der Einstichstelle kommen.
  • Wechselwirkungen: Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind nicht bekannt. Eine Abschwächung der Wirkung bei gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die das Immunsystem dämpfen, ist denkbar.

Weiterführende Infomationen

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Unter der Patienten-Hotline 02772/981-199 beantworten wir sie montags bis freitags von 8:30 - 12:30 Uhr und dienstags zusätzlich von 16:00 - 19:00 Uhr.

Sprechen Sie Ihren Arzt auf die Autovaccine an oder fragen Sie unter 02772/981-191 nach einem Arzt oder Therapeuten, der Erfahrung mit der Autovaccine-Therapie hat.

Ärzte und Therapeuten können sich im Fachbereich  eingehender über die Autovaccine informieren und Versandmaterial bestellen.